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hineingeboren
in die Zeiten der Monarchie und des Ersten Weltkrieges
- der Wirtschaftskrise und der Wirren des Ständestaates
- des National-sozialismus und des Zweiten Weltkrieges
- des Wiederaufbaues und der neuen Freiheit Österreichs
Nach
dem Ende des Ersten Weltkrieges traf der nächste Schlag
die Bevölkerung: die Weltwirt-schaftskrise. Ein Paar
Schuhe für 180.000 Kronen, das Kilo Brot 6.600 Kronen,
Zucker gar 17.600 Kronen; trotz gigantisch anmutender
Gehälter war das Geld schnell aufgezehrt. Die galoppierende
Inflation brachte fantastische Wechselkurse hervor
und veranlasste auch Ludwig Pullirsch zu Hamsterfahrten
und Tauschgeschäften.
Trotz
der Not begann er seine Lehrerausbildung, fuhr die
Verwandtschaft besuchen und wagte gegen alle Hindernisse
Reisen in andere Länder. Über allem schwebte die Erinnerung
an die Ereignisse des Krieges. Mehrmals besuchte er
die alten Frontlinien, schritt überwucherte Wege ab
und sprach in Gedanken mit seinen toten Kameraden.
Die ersten Nationalsozialisten drangen nach Steyr
vor, wurden aber noch nicht ernst genommen. Währendessen
genoß der Kriegs-heimkehrer Pullirsch das Leben in
vollen Zügen und arrangierte sich wie Millionen andere
mit den Unbilden der Krise.
Sein
Sohn Ludwig findet auch im zweiten Band die richtigen
Worte für die Nöte und Sorgen zwischen den Weltkriegen.
Behutsam kommentiert er die Tagebuchaufzeichnungen
seines Vaters und schenkt dem Leser einen repräsentativen
Blick auf das Leben zwischen 1919 und 1930.
Hineingeboren
von Ludwig Pullirsch
232
Seiten, Fotos, Softcover Einband farbig
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und BoD
ISBN
978-3-940582-23-2
Preis:
15,90 €
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